Korrektur komplexer Fußdeformitäten, minimalinvasive Fußchirurgie (MICA/PECA), Sprunggelenkendoprothetik (OSG-TEP) und Charcot-Fuß-Chirurgie.
Korrektur komplexer Fußdeformitäten, minimalinvasive Fußchirurgie (MICA/PECA), Sprunggelenkendoprothetik (OSG-TEP) und Charcot-Fuß-Chirurgie.
Strukturierte Weiterbildung zum zertifizierten Fußchirurgen und Expertenzertifikat der D.A.F. und GFFC.
Modernste MICA- und PECA-Techniken zur perkutanen Hallux-valgus-Korrektur mit schneller Belastbarkeit.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Qualifikationen, OP-Katalogen, G-BA Mindestmengen und DACH-Standards.
Die perkutane minimalinvasive Chirurgie schont Weichteile, reduziert perioperative Wundheilungsstörungen und postoperative Schmerzen deutlich. Allerdings verlangt sie eine steile Lernkurve, da die Osteotomien ohne direkte Sicht unter kontinuierlicher Bildwandlerkontrolle mit speziellen Shannon-Fräsen durchgeführt werden müssen.
Die Lapidus-Arthrodese (TMT-I-Fusion) ist indiziert bei ausgeprägtem Hallux valgus mit einem Intermetatarsalwinkel von > 18–20°, bei begleitender Hypermobilität des ersten Strahls, bei Arthrose im TMT-I-Gelenk oder bei Deformitätenrezidiven nach vorangegangenen distalen oder diaphysären Metatarsale-Osteotomien.
Moderne 2- und 3-Komponenten-OSG-Endoprothesen erreichen heute 10-Jahres-Überlebensraten von über 85–90 %. Die häufigsten Revisionsursachen sind periprothetische Zystenbildungen, aseptische Lockerungen (meist an der Taluskomponente), periartikuläre heterotope Ossifikationen und Weichteilimpingements.
Im flexiblen Stadium II erfolgt die gelenkerhaltende Rekonstruktion durch einen FDL-Sehnentransfer auf das Os naviculare kombiniert mit einer medialen Calcaneus-Verschiebeosteotomie. Im rigiden Stadium III oder IV mit fixierter Rückfußfehlstellung und sekundärer Arthrose ist die subtalare Arthrodese oder Triple-Arthrodese erforderlich.
Das Expertenzertifikat der D.A.F. setzt das Basiszertifikat, mindestens 4 Jahre intensive fußchirurgische Tätigkeit nach Facharztanerkennung, den Nachweis von mindestens 300 selbstständig durchgeführten Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade (Rückfuß, OSG-TEP, Revisionschirurgie) und aktive Fortbildungsteilnahmen voraus.
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Chirurgische und konservative Spezialisierungen mit hohem fachlichem Schnittmengenbereich:
Vakanzen im Bereich Fuß- & Sprunggelenkchirurgie nach ärztlicher Weiterbildungs- und Führungsstufe:
Gezielte Standortsuche für Fußchirurgie in führenden Ballungsräumen:
3D-geplante Implantation moderner mobiler und fixer Sprunggelenksendoprothesen (Hintegra, Infinity).
Hervorragende Kombination aus klinischer Maximalversorgung und hochrentabler ambulanter OP-Tätigkeit (95.000 € – 220.000 €).
95.000 € – 220.000 €
Fußchirurgen im Krankenhaus werden nach TV-Ärzte EG II/III vergütet. In spezialisierten Praxen und Belegkliniken bieten ambulante Vorfußkorrekturen und Endoprothesen herausragende Zusatzverdienstmöglichkeiten.
95.000 € – 220.000 € (TV-Ärzte EG II/III zzgl. ambulanter OP-Boni)
90.000 € – 210.000 € (Spitalsärzte-Dienstrechte zzgl. Belegarzthonorare)
170.000 CHF – 280.000 CHF (Kaderärzte und Belegärzte an Privatkliniken)
Die moderne Vorfußchirurgie hat sich von rein offenen Resektionen hin zu muskelschonenden, gelenkerhaltenden Rekonstruktionen entwickelt. Zur Korrektur des Hallux valgus kommen je nach Intermetatarsalwinkel winkelstabile distale Osteotomien (Chevron/Austin), diaphysäre Osteotomien (Scarf) oder bei Instabilität im Tarsometatarsal-I-Gelenk die modifizierte Lapidus-Arthrodese zum Einsatz. Einen rasanten Aufschwung erlebt die minimalinvasive perkutane Fußchirurgie (MICA/PECA): Über Stichinzisionen werden Knochendurchtrennungen mit Niedrigdrehzahl-Fräsen unter Durchleuchtung durchgeführt, was postoperative Schwellungen drastisch reduziert.
Bei fortgeschrittener Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) bietet die moderne Endoprothetik eine bewährte Alternative zur Versteifung. Moderne 2- und 3-Komponenten-Prothesensysteme (z. B. Hintegra, Infinity, Vantage) werden zunehmend über präoperative CT-Planungen und patientenspezifische Schnittblöcke (Prophecy) implantiert, um die physiologische Kinematik exakt nachzubilden. Bei schwerer posttraumatischer Zerstörung oder Instabilität bleibt die OSG-Arthrodese (arthroskopisch oder retrograd genagelt) sowie die subtalare oder Triple-Arthrodese des Rückfußes der verlässliche Goldstandard.
Chronische Sehnenpathologien erfordern differenzierte chirurgische Rekonstruktionen. Die progressive Dysfunktion der Sehne des M. tibialis posterior führt zum schmerzhaften erworbenen Knick-Senkfuß des Erwachsenen. Im flexiblen Stadium II umfasst das rekonstruktive Repertoire den Sehnentransfer des M. flexor digitorum longus (FDL) kombiniert mit einer medialen Calcaneus-Verschiebeosteotomie oder Evans-Verlängerungsosteotomie. Bei chronischer OSG-Instabilität rekonstruiert die anatomische Bandplastik nach Broström-Gould die Kapsel-Band-Strukturen.
Das Management des Diabetischen Fußsyndroms und der Charcot-Neuroarthropathie stellt höchste Anforderungen an die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Angiologie, Diabetologie und Orthopädietechnik. Im akuten Stadium der Charcot-Arthropathie (Eichenholtz-Klassifikation) steht die konsequente Druckentlastung (Total Contact Cast) im Vordergrund. Im chronischen Stadium verhindern druckentlastende Exostosenresektionen oder komplexe Rückfußfusionen mit retrograden Charcot-Verriegelungsnägeln chronische Ulzerationen und Amputationen.
Die Deutsche Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (D.A.F.) und die Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie (GFFC) vergeben das anerkannte Basiszertifikat und das Expertenzertifikat Fußchirurgie. Kliniken lassen sich als „Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie“ (ZFS/ZFSmax) zertifizieren. Durch die hohe Frequenz elektiver Vorfußeingriffe bietet das Fachgebiet ideale Voraussetzungen für ambulantes Operieren und Belegarzttätigkeiten. Gehälter liegen in Deutschland bei 95.000 € bis 220.000 €, in Österreich bei 90.000 € bis 210.000 € und in der Schweiz bei 170.000 CHF bis 280.000 CHF.
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