Prospektive doppelblinde randomisierte kontrollierte Studie zum Vergleich von konventioneller schablonenbasierter versus roboterarmassistierter medialer Schlittenprothetik (UKA)
Hintergrund: Diese prospektive, doppelblinde und randomisierte klinische Studie vergleicht die Implantationsgenauigkeit, die frühe funktionelle Erholung, patientenberichtete Endpunkte (PROMs) und Komplikationsraten bei navigierter konventioneller Schnittblock-Technik (CO UKA) versus roboterarmassistierter medialer Schlittenprothetik (RO UKA) bei symptomatischer medialer Gonarthrose. >Ergebnisse: Bei 107 randomisierten Patienten erzielte die roboterassistierte UKA eine signifikant höhere Präzision bei der Positionierung von Femur- und Tibiakomponente (jeweils p Klinische Relevanz: Die roboterassistierte mediale Schlittenprothese verbessert die operative Schnittgenauigkeit, beschleunigt die Frühmobilisation im stationären Verlauf und ermöglicht dem Patienten langfristig eine natürlichere Gelenkwahrnehmung im Alltag. >